Quinoa-Partybällchen Hackfleischkreationen

Quinoa-Partybällchen

Quinoa-Partybällchen oder „Das Gold der Inkas“

Was – zum Henker – bewegt einen sozusagen „eingefleischten“ Esser wie mich dazu, Quinoa-Partybällchen zu machen? Nun, es gibt mehrere Gründe hierfür. Einen Denkanstoß, ob Kreationen á la Hackfleischkreationen nicht auch vegetarisch umsetzbar sein könnten, lieferte ein Versehen. Nach der Fertigstellung einer neuen Kreation (ich meine, es war die Hexe), schickte ich ganz stolz den Link an einige Adressen meines Bekanntenkreises. Was ich nicht wusste: Es war eine überzeugte Vegetarierin darunter, die sich durch diese unaufgefordert vermittelte Information eher belästigt fühlte. Seitdem begleitete mich der Gedanke zur Umsetzbarkeit eines „Hackbratens“ im Sinne meiner Webseite in Form einer entsprechenden vegetarischen Kreation.

Nun ist die Hexe ja schon „ein paar Tage“ alt und es dauerte also tatsächlich zweieinhalb Jahre, bis ich einen ersten Schritt zur Umsetzung in diese Richtung unternommen habe. Entscheidender Auslöser hierfür war eine ziemlich radikale Umstellung meiner Ernährung seit etwa Herbst letzten Jahres. Eines vorweg: Ein Vegetarier oder gar Veganer wird aus mir vermutlich nie werden. Aber zumindest habe ich meinen Fleisch- und Wurst-Konsum im letzten knappen halben Jahr drastisch reduziert. In der Woche gibt’s überwiegend Obst und Gemüse und am Wochenende wird dann „ordentlich“ gekocht. Neben Fisch kommt dann natürlich auch wieder Fleisch auf den Tisch. Dafür kaufe ich aber höherwertige Sorten Fleisch als früher, die zwar entsprechend teurer sind, was aufgrund des reduzierten Konsums aber nicht ernsthaft ins Gewicht fällt.

Und warum nun eher langweilige Partybällchen statt einer „echten Kreation“? Ganz einfach: Weil das Ganze im Moment noch als Experiment zu werten ist. Ich muss erst mal Erfahrung mit dem neuen Rohstoff sammeln – insbesondere bezüglich der Konsistenz. In diesem Sinne ist die „Kreation“ hier im Gegensatz zu allem vorher, eine Konsistenz hinzubekommen, aus der man „sowas“ machen kann – und das hat mit den Quinoa-Partybällchen bereits im ersten Wurf ganz gut funktioniert! Die Optik rückt also ausnahmsweise mal in den Hintergrund. Möglicherweise entsteht hieraus mal eine vegetarische Kreation nach der Art eines Hackbratens, denn Hack-Bällchen sind mir nun mal einfach zu langweilig – egal ob tatsächlich aus Hackfleisch oder aus Quinoa. 😉

Diese Formulierung („nach Art eines Hackbratens“) ist mir übrigens wichtig! Einen echten Fleisch-Ersatz gibt es für mich – wenigstens bisher – nicht. Wer etwas essen möchte, dass wie Fleisch aussieht und auch danach schmeckt, sollte meiner Meinung nach einfach Fleisch essen – fertig! Nichtsdestotrotz kann eine Kreation mit anderer Substanz als Basis natürlich auch lecker schmecken. Seit der Umstellung meiner Ernährung bin ich halt einfach wieder offener für Neues geworden und experimentiere daher auch wieder häufiger als früher. Die Einkäufe (und auch die Zubereitung) dauern dadurch im Moment meist noch etwas länger als vorher und ein „Griff ins Klo“ bleibt dabei natürlich hin und wieder auch nicht aus. Aber es macht mir Spaß! 😎

Trotz allem – gemäß dem Titel dieser Seite werden solche „Fremdgänge“ wie die Quinoa-Partybällchen wohl eher die Ausnahme bleiben. Fleisch bleibt Fleisch und Hackfleisch somit natürlich auch Hackfleisch. 😉

Amen.

Hansmann auf YouTube